Häufig gestellte Fragen

 

Allgemein

 

  • Sind diese Ausbildung anerkannt? 

Nein, denn die Beruf HundetrainerIn bzw. TierverhatelnsberaterIn sind nicht anerkannt, daher gibt es auch keine anerkannte Ausbildung.

Das staatlich anerkannte Gütesiegel „Tierschutzqualifizierte/r HundetrainerIn“ kann  (muss aber nicht) beim Messerli Institut der Universität Wien durch eine Prüfung erworben werden: http://www.vetmeduni.ac.at/de/hundetrainer/

Die Ausbildung bereitet Dich natürlich auf diese Prüfung vor.

  • Welche beruflichen Möglichkeiten habe ich mit dieser Ausbildung? 

Du kannst als selbstständige/r HundetrainerIn bzw. TierverhaltensberaterIn arbeiten: Einzelstunden und Gruppentraining, sowie Seminare und Workshops usw. anbieten. Die Themen "Arbeiten mit Kunden" und Selbstständigkeit werden in der Ausbildung behandelt.

Du kannst die Ausbildung natürlich auch als Zusatzqualifikation für andere Berufsfelder, die mit Hunden oder Katzen zu tun haben, absolvieren oder aus rein privatem Interesse um mit Deinem Tier effizienter zu arbeiten und auf der Hundewiese gescheit reden zu können :)

Ein Angestelltenverhältnis als HundetrainerIn zu finden, ist jedoch eher unwahrscheinlich.

Ich unterstütze meine SchülerInnen auch gerne nach Abschluss der Ausbildung weiter und bin stets an Kooperationen interessiert.

  • Brauche ich irgendwelche Vorerfahrungen? Wie hoch sind die Anforderungen? 

Du brauchst keinerlei Vorerfahrungen. Die Themen sind so aufgebaut, dass sie sowohl für Anfänger verständlich, als auch für Fortgeschrittene interessant sind.

Da ich nichts von Auswendig lernen halte, setze ich auf Wiederholungen und praktische Umsetzung der Inhalte, sodass auch keine Panik aufkommen muss, wenn man nicht von Anfang an alle Fachausdrücke kennt.

Die einzige Vorraussetzung ist, dass Du eine positive, respektvolle Einstellung gegenüber anderen Lebewesen hast und offen bist für neue Sichtweisen. Wir trainieren hauptsächlich über positive Verstärkung und ohne Gewalt. Und wir gehen auch miteinander respektvoll und freundlich um.

Wenn Du bis jetzt mit aversive Methoden gearbeitet hast und ehrliches Interesse daran hast, neue Wege des Hundetrainings kennen zu lernen, freue ich mich über Deine Teilnahme.

Wenn Du jedoch erwartest bei uns zu lernen, wie man Hunde mit Strafe erzieht oder dominiert bist Du bei uns nicht am richtigen Platz.

  • Gibt es eine Abschlussprüfung?

Nein. Eine Prüfung gibt es bewusst nicht! Prüfungen bedeuten Stress und die Notwendigkeit einer objektiven Prüfungsordnung, die nicht auf unterschiedliche Individuen und deren spezielle Fähigkeiten und Schwächen eingehen kann. Außerdem halte ich – wie gesagt – nicht viel von Auswendig lernen, schon gar nicht unter Druck. Beim Hundetraining geht es nicht nur um die exakte Verwendung von Fachbegriffen, sondern sehr viel auch um Kreativität, Empathie und andere nicht einfach messbare Faktoren.

Da ich meine SchülerInnen während der Ausbildung persönlich gut kennenlerne sehe ich keine Notwendigkeit, ihre Fähigkeiten ein weiteres Mal in eine künstlich gestellten Situation überprüfen zu müssen. Zum Abschluss gibt es jedoch eine verbale Beurteilung.

Ich bin überzeugt davon, dass der Aufbau meiner Ausbildung und der persönliche Kontakt  eine/n gute/n HundetrainerIn aus dir machen können. Vorausgesetzt natürlich Du möchtest das auch wirklich.

Sollte ich aus irgendwelchen Gründen, der Meinung sein, Du bist (noch) nicht in der Lage, als HundetrainerIn zu arbeiten, werden wir in einem persönlichen Gespräch eine Lösung finden können.

  • Oh mein Gott, was muss ich bei der Abschlussarbeit machen?

Keine Sorge, bei der Abschlussarbeit  handelt es sich nicht um eine wissenschaftliche Abhandlung! Du kannst etwas schreiben, wenn Du möchtest. Besonders wichtig ist für mich jedoch die Präsentation beim Abschlusswochenende. Diese sollte in einem kleinen Vortrag oder Workshop stattfinden und somit auch für die anderen SchülerInnen und auch mich einen Mehrwert bringen.

Die Atmosphäre bei uns ist sehr familiär und freundlich, es gibt also keinen Grund, sich davor zu fürchten. Und natürlich stehe ich auch bei der Vorbereitung zur Seite.

Das Thema der Abschlussarbeit ist frei wählbar, solange es etwas mit Hundetraining bzw. Verhaltensberatung zu tun hat. Es sollte Deinen persönlichen Interessen oder dem worauf Du Dich künftig spezialisieren willst entsprechen.

Mögliche Themen wären z.B.: eine bestimmte Hundesportart (Agility, Nasenarbeit, Dog Dance, Longieren…) oder ein „Hundeberuf“ (Rettungshund, Therapiehund…), ein bestimmtes Trainingsthema (Anti-Jagdtraining, Anti-Giftködertraining, Impulskontrolle, Kinder und Hunde…), ein Thema aus den Seminaren vertiefend oder „fächerübergreifende“ Themen (Energetik, Psychologie, Ernährung… und was das mit Hundetraining zu tun hat).

 

  • Wie geht das mit der Praxis?

Da ich der festen Überzeugung bin, dass man Trainingsthechniken nur lernen kann, wenn man möglichst vielen Hunden, möglichst viel beibringt ist die Praxis besonders wichtig.

Du kannst mit Deinen eigenen Hund (eigenen Hunden) bestimmte Übungen erarbeiten, mit fremden Hunden oder zusammen mit einem anderen Mensch-Hund-Team. Am besten von allem etwas. Insgesamt ist die Mindestanzahl 60 Stunden mit mindestens 12 verschiedenen Hunden (es gelten max. vier eigene Hunde).

Augenmerk liegt hier auf den Übungen, die Du den Hunden beibringst und der Umsetzung der jeweiligen Methode. Ich unterstütze Dich selbstverständlich dabei, wenn Du Hilfe brauchst.

Bitte nimm aber keine Verhaltensberatungs-Fälle an, so lange Du die Ausbildung zum/zur HundetrainerIn machst, schon gar keine Fälle von Aggressionsproblemen. 

Du kannst übrigens auch andere Tiere als Hunde trainieren. Das ist eine besonders sinnvolle Übung.

Bestätigt wird die Praxis indem du Trainingstagebücher führst.

  • Kann ich die Ausbildungen HundetrainerIn und VerhaltensberaterIn nicht auch auf einmal machen?

Nein. Zum Aufbaulergang werden nur SchülerInnen zugelassen, die ich bereits durch den TrainerInnen-Lehrgang gut kennengelernt habe und deren Fähigkeiten ich einschätzen kann. Das ist mir wichtig, da man nicht nur fachliches Wissen braucht um als VerhaltensberaterIn tätig zu sein. Insbesondere wenn es um Aggressionsprobleme geht ist diese Arbeit auch nicht ungefährlich. Ich möchte nicht von jemand, den ich noch nicht gut kenne Geld für eine Ausbildung abnehmen und dann feststellen, dass er oder sie gar nicht geeignet für diesen Job ist. Umgekehrt hast auch Du so die Möglichkeit Dir das ganze anzusehen und nach Deinem HundetrainerInnen Abschluss zu entscheiden, ob Du das auch wirklich machen möchtest.

  • Ich habe bereits eine Ausbildungen als HundetrainerIn an einer anderen Stelle gemacht, kann ich die Ausbildung als VerhaltensberaterIn trotzdem bei dir machen?

Ja, aber nicht einfach so. Ich rechne eine Ausbildung bei einem anderen Anbieter nicht einfach an, selbst wenn ich weiß, dass es sich um eine sehr gute Ausbildung handelt. das heißt ja nicht zwangsläufig, dass Du alles weißt, was in dieser Ausbildung gelehrt wird ;) Mir ist es wichtig, Dich kennen zu lernen und Deine Fähigkeiten und Erfahrungen abschätzen zu können. Daher gibt es die Möglichkeit eines Crash-Kurses für Quereinsteiger in dem 

  • Ich kann mir die monatlichen Raten nicht leisten. Gibt es dennoch eine Möglichkeit ein Ausbildung zu machen?

Da ich das hier hauptberuflich mache, habe ich leider nichts zu verschenken. Ich bin jedoch jederzeit gerne bereit individuelle Finanzierungsmöglichkeiten anzubieten. Sprich mich einfach darauf an und wir finden schon eine Lösung.

  • Ich habe keinen Hund. Kann ich das trotzdem machen?

Ja, wenn Du gerade im Moment keinen Hund hast geht das. Ideal wäre wenn Du Dir im Bekanntenkreis einen Hund ausborgen könntest mit dem Du die Praxisseminare besuchen kannst. Möglicherweise können auch MitschülerInnen mit mehreren Hunden ihre zur Verfügung stellen und zur Not habe ich auch noch ein paar ;) Wenn Du noch nie einen Hund hattest und auch nicht vor hast Dir in nicht allzu ferner Zukunft einen anzuschaffen, sehe ich die Teilnahme an den Ausbildungen jedoch eher kritisch. Vor allem da es sehr schwer ist sich in potentielle Kunden einzufühlen, wenn man selbst nicht nachvollziehen kann wie es ist HundebesitzerIn zu sein. Wir können das gerne im Vorfeld besprechen, ob es für Dich dann sinnvoll ist so eine Ausbildung zu machen.

  • Mein Hund hat besondere Bedürfnisse. Kann ich das trotzdem machen?

Ja. Wenn Dein Hund sehr alt oder jung ist, körperliche Gebrechen hat oder eher zur verhaltenskreativen Sorte zählt, seid Ihr bei mir erst recht herzlich willkommen :) Schließlich lernt man am meistendurch Herausforderungen und auch ich lerne da nie aus. Es werden niemals Übungen verlangt, die für Deinen Hund aus irgendwelchen Gründen nicht machbar sind. Wichtig ist für mich jedoch auch, dass sich alle Beteiligten (also Dein Hund, du, aber auch die anderen TeilnehmerInnen und Hunde) wohlfühlen und natürlich dass Sicherheitsrisiken ausgeschlossen sind. Sag mir bitte einfach im Vorfeld bescheid und wir werden gemeinsam eine Lösung finden. 

  • Ich habe mehrere Hunde. Muß ich mich entscheiden mit welchem ich die Praxis mache?

Nein. Wenn es für Dich und Deine Hunde gut machbar ist, bitte bring einfach alle zu den Seminaren mit. Mehr Hunde bei den Seminaren bietet auch mehr Möglichkeiten etwas dazu zu lernen. Oder Du kannst auch nur einen mitbringen und beim nächsten Termin einen anderen. Das kannst Du ganz so machen, wie es für Euch passt.

  • Ich habe besondere Bedürfnisse. Kann ich das trotzdem machen?

Sag mir einfach bescheid und wir werden sehen inwieweit die Ausbildung für Dich geeignet ist. Auf jeden Fall haben wir barrierefreie Möglichkeiten auf dem Gelände. Und natürlich nehmen wir auch auf menschliche Bedürfnisse Rücksicht und es wird nichts verlangt, was nicht machbar ist.

 

Vor-Ort Lehrgänge
 
  • Wo finden die Seminare statt?

Bei mir in der Hundeschule in Fischa 29, 9342 Gnas. Hier stehen uns zwei Seminarräume und ein Hundeplatz zur Verfügung.

  • Kann man die Seminare auch einzeln buchen?

Viele Seminare sind auch einzeln für Nicht-SchülerIn buchbar. Hier ist jedoch keine persönliche Betreuung vorgesehen und nicht alle Seminare sind für Nicht-SchülerInnen zugänglich. SchülerInnen haben außerdem immer vorrang bei der Anmeldung, weshalb es vorkommen kann, dass keine Plätze mehr frei sind. Zudem bekommen SchülerInnen weiter Vergünstigungen.

Es ist also möglich in die Ausbildung hinein zu schnuppern indem man einzelne Seminare unverbindlich besucht und diese werden natürlich auch angerechnet, wenn man sich später entschließt, die Ausbildung zu machen, ein Abschluss ist jedoch nur möglich, wenn man fix eingeschrieben ist.

 

  • Was passiert, wenn ich ein Seminar versäume? 

Bei Abmeldung mindestens eine Woche vor dem Seminar, kann das Seminar kostenlos beim nächsten Termin besucht werden.

Wenn Du Dich zu spät oder gar nicht abmeldest, musst Du das Seminar kostenpflichtig wiederholen.

Jedes Seminar findet mindestens einmal im Jahr statt.
 

  • Sind die Seminare immer am Wochenende? 

Derzeit ja. Seminare finden am Wochenende oder an Feiertagen (nach Absprache) statt.

  • Ich arbeite aber an den Wochenende / im Schichtdienst. Kann ich die Ausbildung also nicht machen? 

Bei entsprechendem Interesse würde ich sehr gerne auch Seminare unter der Woche anbieten. Bitte sag mir bescheid. Ab drei TeilnehmerInnen starte ich eine entsprechende Gruppe.

Fernlehrgänge

  • Wie kann ich Praxis in einem Fernkurs lernen? 

Du erhältst eine persönliche Betreuung per Email, Chat und/oder Videotelefonie und nimmst Trainingsvideos auf, auf die Du persönliches Feedback erhältst. Für mich ist das Feedback per Videoanalyse sogar effizienter als direkt mit einem Mensch-Hund-Team zu arbeiten, da man es immer wieder ansehen kann und einem auch Kleinigkeiten auffallen. Auch für Dich selbst ist das Filmen des Trainings eine großartige Möglichkeit der Selbstreflexion.

Dennoch finde ich ein persönliches Kennenlernen wichtig, weshalb es das viertägige Abschlussseminar gibt. Im Rahmen dieses Seminars können alle Themen noch einmal persönlich durchgesprochen werden und mit Hunden geübt werden.

Das Abschlussseminar findet mindestens einmal im Jahr statt. Bei Bedarf können auch individuelle Termine vereinbart werden.

  • Wie geht das mit den Hausübungen?

Die Hausübungen bestehen aus Arbeitsblättern, Aufgaben bei denen Du eigene Texte verfassen musst und praktischen Übungen, die Du auf Video aufnehmen musst.

Man kann bei den Hausübungen nicht „durchfallen“, weder Texte, noch Videos müssen perfekt sein. Ich gehe mit Dir persönlich die Hausübungen per Email, Chat oder Internettelefonie durch, bis wir beide mit dem Ergebnis zufrieden sind :)

  • Welche Vor- und Nachteile hat ein Fernlehrgang gegenüber den Vor-Ort-Ausbildungen?

Der Vorteil eines Fernlehrgangs ist natürlich vor allem, dass Du nirgendwo hin musst. Du kannst von zu Hause aus in Deinem eigenen Tempo lernen, Termine können individuell vereinbart werden und wie gesagt bieten die Hausübungsvideos eine sehr gute Möglichkeit der (Selbst-)Reflexion.

Freie Zeiteinteilung erfordert natürlich von Dir mehr Selbstdisziplin und Eigenständigkeit.

Der größte Nachteil ist jedoch sicherlich dass man nicht die gleichen Möglichkeiten hat von einander zu lernen, wie das in einem Gruppenkurs der Fall ist. Um einen Austausch untereinander trotzdem zu ermöglichen gibt es eine entsprechende Facebookgruppe. 

  • Wann beginnt der Fernlehrgang

Derzeit ist der Einstieg prinzipiell jederzeit möglich. Um eine optimale persönliche Betreuung gewährleisten zu können ist die Teilnehmerzahl jedoch begrenzt. Sind alle Plätze besetzt musst Du leider warten bis einer frei wird. Setzt Dich aber auf jeden Fall früh genug mit mir in Verbindung, dann kann ich Dir einen Platz reservieren :)

  • Warum ist der Fernlehrgang teurer als der Vor-Ort-Lehrgang?

Weil es mehr Aufwand ist. Es braucht mehr Zeit einzelne SchülerInnen persönlich über das Internet zu betreuen, als eine ganze Gruppe zu leiten. Außerdem kommen beim Fernlehrgang noch die Hausübungen dazu, die ich kontrollieren muss.

 

Du hast noch weitere Fragen?

​Diese können wir gerne jederzeit in einem kostenlosen und unverbindlichen persönlichen Kontakt klären.

 

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